Seit 2005 · Berlin
BigBand der Deutschen Oper Berlin
Opernhaus. Bigband-Sound. Berlin.
Klassische Virtuosität trifft Jazz, Soul und Swing.
Live in Berlin & darüber hinaus
Nächste Termine
Die Band
Wenn Oper auf Jazz trifft.
„Deutschland, das die darstellenden Künste in einem Maße unterstützt, das weit über dem liegt, was hier in den Vereinigten Staaten praktiziert wird, hat im Ergebnis dieser Förderung eine Anzahl von Weltklasse-Bigbands hervorgebracht. Das ist eine von ihnen.“All About Jazz
Als eigentliche Geburtsstunde der BigBand gilt ein Benefizkonzert im Jahr 2005 mit zwölf Blechbläsern und einem Schlagzeuger aus dem Orchester der Deutschen Oper Berlin. Neben Wagner, Verdi, Mozart und Puccini betraten die Musiker damit neue musikalische Pfade: Seitdem gehören swingende und funkige Arrangements im Geist von Count Basie, Duke Ellington, Thad Jones, Sammy Nestico und Peter Herbolzheimer ebenso zu ihrem Repertoire. Anfangs leitete der Baritonsaxofonist Rolf von Nordenskjöld die Band; später prägte der Jazzposaunist, Komponist und Arrangeur Manfred Honetschläger ihren charakteristischen Sound.
Stars wie Katharine Mehrling, Madeline Bell, Lyambiko, Jocelyn B. Smith, Pe Werner, Bill Ramsey, Georgie Fame, Jiggs Whigham, Jeff Cascaro und Richard Galliano waren bereits Gäste der BigBand. In Zusammenarbeit mit Generalmusikdirektor Donald Runnicles entstand 2011 ein Crossover-Konzert. 2016 folgte auf der großen Bühne der Deutschen Oper die Uraufführung des Jazzmelodrams „Die Verführung des Pentheus“ von Manfred Honetschläger – mit Orchester und BigBand, unter der Leitung von Donald Runnicles und gemeinsam mit dem Schauspieler Ben Becker.
Zu den weiteren Höhepunkten zählt das Konzert mit Paul Kuhn im Juni 2012, bei dem er zum letzten Mal mit einer Bigband auftrat. 2014 spielte das Ensemble im Rahmen der Brandenburgischen Sommerkonzerte am damals noch nicht eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg vor mehr als 2.000 Besucherinnen und Besuchern. Sein zehnjähriges Jubiläum feierte es im März 2016 vor ausverkauftem Haus mit Torsten Goods, Polly Gibbons und Till Brönner. Im April 2018 war die BigBand zu einem dreitägigen Gastspiel in Warschau eingeladen und gab dort zwei Konzerte gemeinsam mit den Warschauer Philharmonikern.
Drei CDs sind bisher bei Mons Records erschienen: „Premiere“ entstand 2008 gemeinsam mit Bill Ramsey, 2010 folgte „How Long Is Now?“ mit Pascal von Wroblewsky. Die dritte CD „A Soul Journey“ ist der Mitschnitt eines RBB-Konzerts vom Februar 2018. Mit Solisten, Chor und BigBand führt Christian „The Voice“ Brückner darin durch die Geschichte des Soul.
Regelmäßig neu
Unsere Jazzreihen
Von literarischen Begegnungen bis zum entspannten Frühstück: vier Formate, vier besondere Perspektiven auf Jazz.
01 Jazz & LyricsWort trifft Klang
„Da es sich beim Jazz um eine der faszinierendsten Sprachen handelt, liegt es nahe, ihn mit Text und Poesie zu verbinden.“
Kleinere Formationen aus Musikern der BigBand der Deutschen Oper Berlin präsentieren im Rahmen ihrer neuen Jazz-Reihe in der Tischlerei fünf Konzerte mit verschiedenen Gästen.
Die Konzerte widmen sich einem bestimmten Thema oder einem bestimmten Komponisten und lassen Musik mit Lyrik fusionieren. Texte, Biografisches und Poesie sowie Hintergrund-Informationen zum jeweiligen Thema machen diese Konzerte zu einem besonderen Erlebnis.
02 Jazz & BreakfastSonntagmorgen-Sessions
Die überaus erfolgreiche Veranstaltungsreihe JAZZ & BREAKFAST im Restaurant Deutsche Oper wurde zur Saison 2019/20 zum Bedauern des Publikums und der Musiker vom Veranstalter RDO eingestellt.
JAZZ & BREAKFAST lief von November 2008 bis Juni 2019 und fand 92 Mal statt. Insgesamt wirkten dabei 93 Musiker mit.
03 JazzComboEnsemble-Sound aus nächster Nähe
Die JazzCombo der Deutschen Oper Berlin ist die »kleine Schwester« der BigBand. Neun Musiker – Mitglieder des Opernorchesters, unterstützt von Berliner Jazz-Profis – spielen Arrangements bekannter Jazz-Standards von Charlie Parker und Thad Jones über Count Basie bis Herbie Hancock.
In der Deutschen Oper ist die JazzCombo regelmäßig bei den Jazz-&-Breakfast-Veranstaltungen zu hören gewesen. Zu besonderen Konzerten und Anlässen lädt die JazzCombo Gesangs-Solisten aus der Berliner Jazzszene ein. Inzwischen arbeitet die Formation auch mit jungen Sängerinnen und Sängern des Ensembles der Deutschen Oper zusammen, die damit die Vielseitigkeit ihres Könnens mit Titeln von George Gershwin über Cole Porter bis zu Duke Ellington präsentieren.
04 Satchmo's Hot SevenNew-Orleans-Spirit
Diese Louis-Armstrong-Band der Deutschen Oper Berlin sind sieben Musiker der BigBand der Deutschen Oper, die die Musik der großen Jazzlegende Louis Armstrong pflegen.
Musik aus New Orleans und aus der Zeit, wo auf den Mississippi-Dampfern und in den Lokalen von Storyville der Jazz seinen Ursprung fand. Die neuen Arrangements erinnern wieder an die Originalaufnahmen Louis Armstrongs mit seinen Hot Five und Hot Seven auf den unvergessenen Schellackplatten.
Das Ensemble
Klassisch geschult. Im Jazz zuhause.
Orchestermusiker der Deutschen Oper Berlin und profilierte Gäste der Jazzszene formen gemeinsam den charakteristischen Sound der Band.
Lebenslauf
Achim Rothe
Musiker
begann mit acht Jahren Trompete zu spielen und gab schon mit neun Jahren öffentliche Konzerte, sowohl klassisch als auch mit verschiedenen Jazzbands. Mit 16 spielte er in mehreren klassischen Orchestern, Jazzbands und diversen Theater- und Musicalproduktionen in Karlsruhe und Umgebung. Zur selben Zeit begann er auch zu komponieren und zu arrangieren.
1984 wurde er ins Jugend Jazzorchester Baden-Württemberg geladen, für das er bis 1990 spielte und komponierte. Ebenfalls 1984 gründete er eine eigene Band und gewann bis 1990 mehrere erste Preise beim Wettbewerb Jugend Jazzt Baden-Württemberg.
1992 wurde der Schritt zum Profi gewagt und das Musikstudium an der Musikhochschule Stuttgart aufgenommen. Kräftigen Aufwind in dieser Berufsentscheidung brachte ein Stipendium vom Berklee College of Music in Boston, USA, das es dem Trompeter und Komponisten ermöglichte, von 1993 an drei Jahre an der weltweit größten Jazzhochschule Trompete, Jazz Komposition und Film Scoring zu studieren. Vor seinem Abschluss im August 1996 (Magna Cum Laude) wurde er vom College mit dem John Dankworth Award für herausragende Leistungen im Gebiet Jazz Komposition und außerdem als hervorragender Trompeter für seine spielerischen Leistungen mit dem Clark Terry Award ausgezeichnet. Zudem erhielt er ebenso eine Auszeichnung als der gefragteste Instrumentalist (Most Active Performer Award).
Seit seiner Rückkehr nach Deutschland (1996) konnte sich Achim Rothe deutschlandweit
als Trompeter, Arrangeur, Dirigent, Komponist und Workshopleiter etablieren.
Davon zeugen zahlreiche Auftritte in ganz Europa, den USA und Asien, viele Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen sowie über 20 Platteneinspielungen.
Nach einer zweijährigen Zusammenarbeit mit dem Cirque de Soleil und Pomp, Duck & Circumstance (1999 - 2001) kam in den letzten Jahren verstärkt Achim Rothe's Liebe für große Ensembles zum Tragen. So war er von 2000 bis 2002 musikalischer Leiter der Berlin Bigband, für die er auch komponierte, von 2001 bis 2004 musikalischer Leiter der Compass-Bigband, und 2002 bis 2005 Leiter des Crocodile Princess Jazz Orchestra.
In zahlreichen Auftragskompositionen stellte er in den letzten Jahren immer wieder unter Beweis, dass sein Horizont nicht nur auf Bigband beschränkt ist, sondern dass er sich auch in Cross-over-Projekten sicher bewegt und eine Zusammenführung mehrerer Ensembles und verschiedener musikalischer Gattungen als ein musikalisches Erlebnis zu gestalten weiß.
Zur Zeit ist Achim Rothe Solist und Arrangeur in Andrej Hermlin's Swing Dance Orchestra, seit 2000 Trompetendozent des Jugend Jazzorchester Baden-Württemberg. Außerdem ist er Leiter der Bigband der Deutsch-Skandinavischen Jugendphilharmonie, sowie regelmäßiger Juror beim Landeswettbewerb "Jugend Jazzt Sachsen". Seine Liebe zum Weitergeben kommt immer wieder in Workshops und in seinem Engagement als Lehrer und Bandleiter an der Musikschule Pankow zum Tragen.
Bisher hat Achim Rothe über zwanzig Platten und CDs aufgenommen und bei mehreren Filmen als Komponist, Arrangeur, Orchestrator, Dirigent und Trompeter mitgewirkt. In den letzten Jahren tourte er mit überwiegend international besetzten Gruppen durch Länder wie Ägypten, Äthiopien, Belgien, Benin, Burundi, Deutschland, Frankreich, Ghana, Indonesien, Japan, Kamerun, Kenia, Niederlande, Niger, Nigeria, Österreich, Ruanda, Sambia, Schweiz, Slowakei, Spanien, Sudan, Togo, Ukraine, USA, Zentralafrikanische Republik und Zimbabwe.
Er arbeitet und arbeitete mit Giaccomo Aula, Joane Brackeen, Peter Bogdanovich, Oli Bott, Bobby Burgess, John Clayton, Sarah Connor, Hal Crook, Michael J. Fox, Klaus Graf, Dieter Hallervorden, Andrej Hermlin, Greg Hopkins, Tony Hurdle, Martin Keller, Dietrich Koch, Bernd Konrad, Erwin Lehn, Dan Levinson, Peter Maffai, Thierry Lafaye de Micheaux, Maike Mohr, Carlo Morena, NDR-Bigband, Ed Partyka, Gregoire Peters, Bill Pierce, Herb Pommeroy, Ken Pullig, Antonio Sanchez, Steffen Schorn, John Schröder, Sydney "Guitar Crusher" Selby, Bobby Shew, Marvin "Smitty" Smith, Rudy Stevenson, Claus Stötter, Harvei Swartz, Ed Tomassi, Benny Waters, Finn Wiesner, Phil Wilson, Jiggs Whigham, Ron Williams und vielen anderen mehr.
Lebenslauf
Andreas Birnbaum
Musiker
bekam mit 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht und gewann einige Jahre später mehrfach Preise beim Steinway-Klavierwettbewerb. Im Alter von 11 Jahren begann er mit dem Schlagzeugspielen und studierte später an der UdK-Berlin Schlagzeug und Pauke.
Neben seinen regelmäßigen Festverträgen mit Orchestern und Musicalproduktionen machte sich Andreas Birnbaum als Schlagzeuger und Pauker bei unzähligen klassischen Konzerten und Toneinspielungen einen Namen. Er arbeitete in diversen großen Orchestern und mit etlichen Kammermusikvereinigungen in Deutschland und in Italien unter anderem mit Pierre Boulez, Hans Werner Henze, Krzysztof Penderecki, Karlheinz Stockhausen und Isang Yung. Auf Grund seiner langjährigen Musicalerfahrung wird er auch immer wieder für die unterschiedlichsten Pop- und Rockproduktionen und von vielen Big Band-Formationen für CD-Aufnahmen und TV-Auftritte gebucht.
Lebenslauf
Dieter Velte
Musiker
1959 in Biedenkopf geboren, studierte Klarinette an der Musikhochschule in Detmold bei Prof. Albert sowie bei Prof. Michaels und Prof. Klaus. Engagements führten ihn über das Staatstheater Darmstadt und das Radiosinfonieorchester des Hessischen Rundfunks 1989 zum Orchester der Deutschen Oper Berlin, wo er als Solo-Bassklarinettist tätig ist. Dort wurde er zum Kammermusiker ernannt. Dieter Velte ist seit mehreren Jahren Mitglied im Bayreuther Festspielorchester.
Lebenslauf
Guntram Halder
Musiker
geboren 1974 in Innsbruck/Tirol, studierte an der Hochschule für Musik in München 1995–2001 bei Prof. Michael Stern und Prof. Wolfram Arndt. Sein erstes Engagement als Soloposaunist führte ihn 1998 an die Komische Oper Berlin; seit 2002 ist er in derselben Position im Orchester der Deutschen Oper Berlin. Kammermusikalisch ist er in verschiedenen Ensembles in Tirol tätig. Seine Zuneigung zum Bigbandjazz zeigte sich schon sehr früh durch die Zugehörigkeit in der Big Band Tirol.
Lebenslauf
Kai Brückner
Musiker
Brückner fing mit acht Jahren an, Gitarre zu spielen. Während seiner Jugendzeit, die er zwischen 1984 und 1986 in Larchmont, einer Kleinstadt im Einzugsgebiet von New York City verbrachte, nahm er Unterricht bei John Abercrombie. Seit 1989 ist er als Musiker in Berlin aktiv. Von 1990 bis 1994 studierte er an der Hochschule der Künste in Berlin bei u.a. David Friedman, Sigi Busch und Jerry Granelli. Bei einem weiteren Aufenthalt in New York 1994 bis 1995 setzte er seine Ausbildung bei John Abercrombie, Mike Stern, und Wayne Krantz fort. Mit Granelli und seiner Band UFB war er mehrfach auf Nordamerika-Tournee. 1999 ermöglichte ein Stipendium des Berliner Senats die Teilnahme am Jazzworkshop im kanadischen Banff. Er verfolgt eigene Projekte wie MicroBazaar (mit Thomy Jordi und Sebastian Merck) und Yakou Tribe, mit denen er auch in Afrika und Indien auf Tour war, sowie das Lone World Trio mit seinem Vater. Daneben spielte er mit Tilmann Dehnhard, Jocelyn B. Smith, Pepe Berns, Lisa Bassenge, Maria Farantouri, Zülfü Livaneli, Andreas Schnermann und Esther Kaiser. Mit Thärichens Tentett war er auch auf China-Tournee, mit The Taal Tantra Experience spielte er mit Tanmoy Bose eine CD ein und konzertierte in Indien. Daneben schrieb er Filmmusik für ZDF und arte und komponierte für Hörbücher.
Lebenslauf
Karola Elßner
Musiker
studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin Saxophon und Flöte. Seitdem freiberuflich tätig. Engagements u.a. im Rundfunksinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, der Staatskapelle Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig. Kammermusikalisch tätig (Classic4Sax Hamburg, Leipziger Saxophon Quartett). Teilnahme an nationalen und internationalen Festivals, z.B. Jazzfest Berlin 1993, Wiener Festwochen 1998, Salzburger Festspiele 1999 und 2002, Beethovenfest Bonn 2002. Mehr als 20 CD-Produktionen u.a. mit dem Jazz Orchestra Vielharmonie, dem Rolf von Nordenskjöld Orchestra, dem Leipziger und Berliner Saxophon Quartett, Till Brönner und Band.
2010 erhielt sie den Echo Klassik Preis für die CD "Timeless" (Sony), 2012 den Musikpreis mit der Lautten Compagney Berlin in Rheingau. Außerdem spielt Karola Elßner mit dem Percussionisten Michael Rappold im Duo
Lebenslauf
Konrad Schreiter
Musiker
(geb. 1982 in Meißen)
Im Jugendblasorchester Meißen e. V. und der Kreismusikschule Meißen begann Konrad Schreiter seine
musikalische Laufbahn. An der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig
studierte er Trompete und schloss sein Studium im Jahr 2008 mit dem Diplom ab. Seit 2008 unterrichtet er
an der Musikschule Muldental sowie der Neuen Musik Leipzig. Seit seinem Studium wirkte und wirkt Konrad
Schreiter in verschiedenen Orchestern, Bigbands und Bands mit,zum Bsp.:
Bigband der Deutschen Oper Berlin
Bigband der Robert Schumann Philharmonie Chemnitz
Spielvereinigung Sued/Contemporary Jazz Bigband
SCHWARZKAFFEE
Sin Fronteras
Big Band des Staatsorchester Brandenburg F/O.
Konrad Schreiter spielte in Theaterproduktionen und Musicals wie z. B.
„West Side Story“ (Oper Chemnitz)
„City of Angels“ (Musikalische Komödie Leipzig)
„Romeo und Julia“ (Nationaltheater Weimar)
„La Cage“(Schauspiel Wechselbad Dresden)
„3Groschenoper“ (Theater Braunschweig)
„The Blues Brothers“ Unterwegs im Namen des Herren (Luisenburg Festspiele),
„Elisabeth“ (LaBell)
„Spamalot“ die Ritter der Kokosnuss (Luisenburg Festspiele)
„Funny Girl“ (Oper Chemnitz)
„Cabaret“ (Luisenburg Festspiele)
„Cats“ (Luisenburg Festspiele)
„West Side Story“ (Oper Erfurt)
„Hochzeit mit Hindernissen“ (Oper Chemnitz)
„Emil und die Dedektive“ (Oper Chemnitz)
„Songs for Alice“ (Westflügel Lindenfels, Leipzig)
Lebenslauf
Manfred Honetschläger
Musiker
spielte nach einem klassischen Orchester - Studium als Posaunist in Sinfonie- und Opernorchestern wie auch in Jazz - Formationen und Bigbands, u.a. im European Jazz Orchestra von Jerry Mulligan. Nach einigen Jahren im Opern - und Museumsorchester Frankfurt am Main wechselte er in die Bigband des Hessischen Rundfunks. Weitere Ausbildung erhielt er in den Fächern Komposition und Arrangement bei Bill Dobbins und Raiburn Wright an der Eastman School of Music, bei Kenny Napper am Konservatorium in Hilversum, und bei bei Bob Brookmeyer und Jim McNeely ( über ein GEMA - Stipendium ) an der Musikhochschule Köln.
Später unterrichtete er selbst in der Abteilung Jazz / Popularmusik der Musikhochschule Frankfurt. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Radio - Sinfonieorchester Warschau und dem Filmorchester Babelsberg, wo er als als Dirigent, Komponist und Arrangeur für Musik- und Filmproduktionen tätig ist.
Manfred Honetschläger leitete projektweise die Bigband des Hessischen Rundfunks bei Cross - Over Programmen ( u.a. mit Bela B., Laith Al Deen, Pe Werner ), beim Jazz Festival Frankfurt ( Aki Takase, Rudi Mahall ) und die SWR - Bigband bei der Eröffnung des Klavier-Festivals Ruhr. Er komponierte Kammermusik, eine Jazz - Messe, Hörspielmusiken ( 2013 der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg .. ) und ein Bigband - Jazz - Kinderprogramm, sowie Schauspielmusiken und Cross- Over Klassik ( HR Sinfonieorchester , MDR Sinfonieorchester, Mahler Chamber Orchestra, Orchester und Bigband der Deutschen Oper )
Lebenslauf
Martin Wagemann
Musiker
geboren 1979 in Wipperfürth (NRW), studierte Trompete an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Uwe Köller.
Erste Orchestererfahrungen sammelte er u.a. als Praktikant der Düsseldorfer Symphoniker und als Solotrompeter des Gustav-Mahler-Jugendorchesters.
2003 kam er zur Orchesterakademie des Berliner Philharmonischen Orchesters und studierte bei Martin Kretzer.
Seit September 2004 ist er Solotrompeter im Orchester der Deutschen Oper Berlin und zusätzlich ab September 2017 Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.
Lebenslauf
Oliver Link
Musiker
geboren 1966 in Mundelsheim/Württemberg, machte seine ersten musikalischen Schritte mit der Klarinette und dem Saxophon gleichzeitig. Zum klassischen Studium ging er nach Freiburg zu Prof. Klöcker und erspielte sich 1993 die Soloklarinettenstelle im Rundfunk Sinfonieorchester Berlin. Seine Konzerttätigkeit erstreckt sich nicht nur auf den klassischen Bereich. Schon seinerzeit im Süddeutschen spielte er in Bands unterschiedlicher Stilrichtungen. In Berlin kann man ihn als Klassiker natürlich in den großen Konzertsälen hören und als Saxophonist regelmäßig in den bekannten Jazzclubs der Stadt.
Lebenslauf
Peter Ludewig
Musiker
geboren 1972, stammt aus Grimmen (Vorpommern) und lebt seit 1997 in Berlin, studierte von 1997-2002 an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" bei Gregoire Peters und Gebhard Ullmann Jazz und Popularmusik -Hauptfach Saxophon. Heute ist er als freiberuflicher Musiker in verschiedenen Orchestern und Bands tätig.
Lebenslauf
Rüdiger Ruppert
Musiker
wurde in Dahn/Pfalz geboren und spielt seit seinem neunten LebensjahrSchlagzeug und Klavier.
Er absolvierte sein Musikstudium an der Musikhochschule Karlsruhe.
Rüdiger Ruppert war 1993 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und ist seit 1994
Schlagzeuger im Orchester der Deutschen Oper Berlin.
1999 wurde er zum Kammermusiker ernannt.
Desweiteren war er Gastdozent bei mehreren Jugendorchestern und Hochschulen.
Gelegentliche Aushilfstätigkeiten unter anderem bei den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Sinfonieorchester sowie solistische Konzerte runden seine klassische Laufbahn ab.
Er wirkte in mehreren Jazzformationen mit und produzierte mit seinem aktuellen Jazztrio Triologic im Jahr 2001 die CD »Dirty Fingers« und nun 2010 das Album »Seasons« auf Monsrecords.
Als Komponist veröffentlichte er Werke für klassisches Schlagzeug und Jazzbands. 2010 Aufführung seiner Carmina-jazzsuite für Jazzorchester an der Deutschen Oper Berlin. Als Arrangeur, Komponist und Produzent veröffentlicht er 2010 das Kinderbuch Bessie – Ein musikalisches Bilderbuch zum mitsingen und 2013 Leo Lausemaus das große Musik-Geburtstagsbuch.
Seit 2005 ist er Drummer und Mitbegründer der BigBand der Deutschen Oper Berlin. Er leitet seit 2006 künstlerisch die Reihe Jazz & Breakfast und seit 2015/16 die Reihe Jazz & Lyrics an der Deutschen Oper Berlin.
Lebenslauf
Sebastian Krol
Musiker
geboren am 29. Februar 1952 in Berlin, war von 1978 bis 2017 im Orchester der Deutschen Oper Berlin. Schwänzte mit 14 Jahren die Schule, um bei einer „Jazzmesse“ mitzuspielen. Studium in Stuttgart und Berlin, gründete dort die 1. Bigband an der HdK und musste diese nach dem ersten Erfolgskonzert als Stipendiat der Karajan-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters auflösen, da sie nicht dem „philharmonischen Geist“ entsprach. Das war 1975. Im Opernorchester angelangt war er 10 Jahre Mitglied im Berliner-Blechbläser-Quintett, 5 Jahre im Brandenburg Quintett Berlin, später in der Brass Akademie Berlin. Mit diesen Formationen hat er 5 CDs eingespielt, war aber niemals Sieger bei „Jugend musiziert“. Nach 27 erfolgreichen Opernorchesterjahren wurde für ihn ein Traum wahr, und er gründete mit seinen wunderbaren Kollegen Rüdiger Ruppert, Guntram Halder und Thomas Richter die jetzige 'BigBand der Deutschen Oper Berlin'. Das war 2005.
Lebenslauf
Thomas Richter
Musiker
wurde 1965 in Potsdam geboren, wuchs im Havelland auf und begann mit 10 Jahren Posaune zu spielen. 1981 nahm er am “VI. Zentralen Treffen der Jungen Talente“ teil – und gewann hauptsächlich an Erfahrung! Dem Studium in Weimar folgte von 1986 bis 1997 ein Engagement am Berliner Metropol-Theater. Nach dem Konkurs der Kollo-GmbH und einer kurzen Zeit als freischaffender Musiker konnte er sich eine Stelle im Orchester der DOB erspielen, dem er seit 2000 angehört. Neben der Tätigkeit in verschiedenen Kammermusikensembles suchte und fand er auch immer die Möglichkeit in Big Bands zu spielen, was wohl auch in Zukunft nicht ganz zu verhindern sein wird.
Lebenslauf
Thomas Schleicher
Musiker
Thomas Schleicher (Stellvertretender Solo-Trompeter) ist seit 2016 Mitglied im Orchester der Deutschen Oper Berlin.
Hören & Sehen
Der Sound der BigBand
Konzerte, drei Alben und Musik zwischen Swing, Soul, Latin und Filmmusik.
Diskografie
Drei Alben bei Mons Records
- 01Premiere2008 · mit Bill Ramsey
- 02How Long Is Now?2010 · mit Pascal von Wroblewsky
- 03A Soul Journey2018 · RBB Konzertmitschnitt
Galerie
Auf und hinter der Bühne
Kontakt
